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Einsamkeit ist keine Randerscheinung
Einsamkeit betrifft uns im Kern. Jan Schulte (Leitung Koordination bei Freunde alter Menschen e.V.) ist der Einladung zur Diskussionsreihe „Who Cares?“ nach Dresden ins Deutsche Hygiene-Museum gefolgt. Auf der Bühne sprach er am 2. Oktober u.a. mit Prof. Dr. Claudia Neu, Professorin für Soziologie ländlicher Räume an der Georg-August-Universität Göttingen und der Universität Kassel. Es wurde deutlich, dass Einsamkeit als subjektiv empfundenes Gefühl kaum sichtbar ist für das direkte Umfeld. So können Menschen sich auch inmitten von Gruppen einsam fühlen. Die Forschung ist auf diesem Gebiet recht jung. Eine wichtige Erkenntnis: Einsamkeit kann „vererbt“ werden – Kinder von stark einsamen Eltern leiden mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst unter Einsamkeit (bis zu 80 %). Dank unserer Befragungen, vor Beginn und während einer Besuchspartnerschaft, gewinnen wir wichtige Erkenntnisse, die wir auch in diesen Austausch einbringen konnten. Mehr zur Wirkung unsere Arbeit. Foto: Deutsches Hygiene-Museum Dresden